Weiterbildender Masterstudiengang Wirtschafts- und Steuerrecht

Weiterbildender Masterstudiengang Wirtschafts- und Steuerrecht
Universitätsstr. 150
Gebäude GD 2/383
44801 Bochum

Öffnungszeiten:

Do. & Fr.: 9 - 16.30 Uhr
Telefon: 0234 / 32-28358
Fax: 0234 / 32-14614
LLM@kompetenzzentrum-steuerrecht.de

?Erfahrungsberichte


Christian Roth, LL.M.

Ich habe zunächst Rechtswissenschaften an den Universitäten Trier und Münster studiert und währenddessen den Schwerpunktbereich Steuerrecht absolviert. Nach dem Referendariat und einer 1-jährigen Tätigkeit als Rechtsanwalt habe ich schließlich beschlossen, die im Studium erworbenen steuerrechtlichen Kenntnisse zu vertiefen und zu erweitern. Auf der Suche nach einem entsprechenden Weiterbildungsangebot bin ich auf den LL.M.-Studiengang Wirtschafts- und Steuerrecht an der Ruhr-Universität Bochum gestoßen. Ursprünglich hatte ich vor, ein LL.M.-Programm zu wählen, welches ausschließlich den Bereich des Steuerrechts abdeckt, allerdings bot sich in Bochum die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Fächern wählen zu können. Dabei konnte ich – wie ursprünglich geplant –  den Schwerpunkt auf die klassischen steuerrechtlichen Gebiete legen, zugleich aber auch Fächer belegen, die nicht selten Schnittmengen zum Steuerrecht aufweisen. Dies schafft zum einen die Möglichkeit, für die spätere berufliche Laufbahn eine Nische zu finden und sich von der breiten Masse abzuheben, zum anderen aber auch Interesse bei zukünftigen Arbeitgebern zu wecken.

Die gelungene Mischung der Dozenten aus Hochschullehrern und Praktikern führt außerdem dazu, die juristischen und wirtschaftlichen Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Außerdem bietet der LL.M.-Studiengang, wie ich im Rahmen meiner Vorbereitung bereits feststellen konnte, eine gute Grundlage für das bei mir anstehende Steuerberaterexamen.

Für Juristen, die den Beruf des Rechtsanwalts anstreben, bietet sich neben der Qualifikation LL.M. auch noch die Möglichkeit, parallel die theoretischen Kenntnisse des Fachanwalts Steuerrecht zu erhalten, was einen bei Vorstellungsgesprächen gleich nochmals interessanter macht. So hat sich für mich über den Studiengang auch ein Kontakt zu einer überregionalen Steuerkanzlei ergeben, in der ich seit dem Abschluss des LL.M. als Rechtsanwalt, insbesondere auf den Gebieten des Steuer- und Steuerstrafrechts, tätig bin.

Als Fazit kann von meiner Seite nur festgehalten werden: Der Weiterbildungsstudiengang Wirtschafts- und Steuerrecht hat die für die praktische Tätigkeit unerlässlichen theoretischen Grundlagen geschaffen und war eine Bereicherung für meine persönliche und berufliche Entwicklung.


Dipl.-iur. Tim Weber, LL.M.

Schon während des Schwerpunktbereichsstudiums an der Ruhr-Universität Bochum habe ich mich besonders für die Rechtsgebiete des Gesellschafts- und Wettbewerbsrechts interessiert. Bestärkt durch die Schwerpunktbereichsvorlesungen absolvierte ich nach den Klausuren des ersten Staatsexamens zunächst ein Praktikum in der Holding eines großen, weltweit agierenden Logistikunternehmens, um das in der Theorie erlernte Wissen in die Praxis umzusetzen. Bereits während des Praktikums und verstärkt im Rahmen meiner anschließenden Tätigkeit als Werkstudent wurde mir zunehmend bewusster, dass Entscheidungen innerhalb eines Konzerns oftmals maßgeblich durch steuerrechtliche Erwägungen beeinflusst werden und  wie wichtig steuerrechtliche Kenntnisse im Bereich des Gesellschaftsrechts seien können. Aus diesem Grund fasste ich den Entschluss, mich auf dem Gebiet des Steuerrechts weiterbilden zu wollen und bin auf den hiesigen weiterbildenden Studiengang Wirtschafts- und Steuerrecht gestoßen.

Dieser Studiengang ist die ideale Ergänzung für jeden an Gesellschaftsrecht interessierten Juristen, da oftmals weder eine ganzheitliche gesellschaftsrechtliche Beratung noch die Tätigkeit als Syndikus ohne steuerrechtliche Grundkenntnisse möglich sind. Dieser gewonnene Eindruck bestätigte sich zunehmend im Rahmen weiterer Bewerbungsgespräche sowohl in namhaften Unternehmen als auch renommierten Wirtschaftskanzleien. Die Kombination zwischen Gesellschafts- beziehungsweise Wirtschafts- und Steuerrecht wurde meiner Meinung nach immer als äußerst sinnvoll erachtet und ist stets auf großes Interesse gestoßen.

Schließlich bleibt noch hervorzuheben, dass das umfassende Fächerangebot und die hiermit verbundenen vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten sowohl eine individualisierte und fokussierte als auch eine interdisziplinäre Ausrichtung der Weiterbildung ermöglichen.

Mein Fazit ist daher: Auch ohne steuerrechtliche Grundkenntnisse gelingt es den Dozenten, das komplexe Rechtsgebiet des Steuerrechts verständlich zu erschließen und ermöglicht so den Studierenden eine für die Praxis sinnvolle und vor allem anwendbare, nach Außen sichtbare Zusatzqualifikation zu erwerben.


Dipl.-Kffr./Dipl.-Volksw. Andrea Psarski, LL.M.

Seit meinen wirtschaftswissenschaftlichen Abschlüssen an der FernUniversität in Hagen im Jahr 2004 bin ich als Firmenkundenbetreuerin in der Sparkasse Witten tätig. Das LL.M.-Programm der Ruhr-Universität Bochum erschien mir optimal, um den Anforderungen in diesem Bereich weiter auf hohem Niveau gerecht werden zu können.
Die im Rahmen des Programms vermittelten tiefgehenden Kenntnisse in den vielfältigen Bereichen des Wirtschafts- und Steuerrechts sind für mich ideal im beruflichen Alltag einzusetzen und kommen so meinen Kunden zu Gute, welche von einer hohen Beratungsqualität profitieren können.

Speziell die vielfältigen Wahlmöglichkeiten im Bereich der Wahlpflichtfächer führen zu einer individuellen Ausrichtung des Programms auf die Interessen der Studierenden. Besonders interessant war dabei auch die Interaktion von Juristen und Ökonomen, was aufgrund einer unterschiedlichen Herangehensweise an Fragestellungen zu spannenden Diskussionen führte.
Das auf zwei Semester ausgelegte LL.M.-Programm konnte ich neben einer Vollzeittätigkeit abschließen. Neben einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung war dabei auch Voraussetzung, dass der Stundenplan die wesentlichen Vorlesungen auf drei Tage in der Woche beschränkte und auch am Samstag und per Video Vorlesungen angeboten wurden. Diese Doppelbelastung forderte ein hohes Maß an Effizienz und Disziplin, da neben den Vorlesungen auch noch nachbereitende Aufgaben zu erfüllen waren.

Das Programm stellte insgesamt eine sehr gelungene Bereicherung meines bisher ökonomisch geprägten Hintergrundes dar und wurde auch bei meinem Arbeitgeber sehr positiv aufgenommen.


Tristan Böhmke, LL.M.

Als Ökonom bot mir das LL.M.-Programm der Ruhr-Universität Bochum die Möglichkeit vertiefte wirtschaftsrechtliche Kenntnisse zu erwerben. Betriebswirte haben hier die Chance Wissenslücken in relevanten Bereichen wie Kapitalgesellschaftsrecht, Steuerrecht oder Insolvenzrecht zu schließen. Beispielsweise ist es von Nutzen, Kenntnisse aus der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre um konkrete rechtliche Kenntnisse zu erweitern. Durch das umfangreiche Angebot an Wahlfächern konnte ich eigene Studienschwerpunkte setzen. Dabei war für mich der interdisziplinäre Aspekt besonders wertvoll.

Die schnelle Einfindung in die komplexe juristische Thematik und Arbeitsweise sollte für Ökonomen keine Hürde darstellen, zumal vorlesungsbegleitend Arbeitsgemeinschaften und Übungsklausuren angeboten werden. Der fachliche Austausch zwischen Juristen und Ökonomen war stets ergiebig und im Interesse einer guten Klausurvorbereitung für beide Seiten lohnenswert.

Der kompakte Aufbau des Studiengangs aus 9 Pflicht- und 7 Wahlpflichtfächern ermöglicht ein zügiges Studium, erfordert jedoch eine intensive Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen. Die Organisation des Studiengangs und die Betreuung durch Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter sind hervorragend.

Nach Abschluss des LL.M.-Studiums konnte ich eine durchweg positive Resonanz großer und mittelständischer Unternehmen aus den Bereichen Beratung und Industrie feststellen.


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Karolin Krüsmann, LL.M.

zugelassene Rechtsanwältin seit März 2007, bis dahin ohne steuerrechtliche Vorkenntnisse, über das LL.M.-Studium 2009/2010 an der RUB:

Der Studiengang bietet zweifellos eine gute Möglichkeit, sich von der breiten Masse des Allgemeinjuristen abzuheben. Dieses Studium ist sowohl nach dem ersten als auch nach dem zweiten Staatsexamen zu empfehlen. Denn zum einen ermöglicht es den Absolventen vielfältige Kontakte zu interessanten, eventuell späteren Arbeitgebern, und zum anderen gewährt es einen guten Überblick über das Steuer- und Wirtschaftsrecht, welcher einem die unterschiedlichsten beruflichen Richtungen aufzeigt.
Nicht nur diese praktischen Vorteile sprechen für diesen Studiengang, sondern auch die weitgehenden fachlichen Kompetenzen, welche man hier in der Lage ist, zu erlangen. Durch die große Vielfalt der Fächer kann man seinen persönlichen Neigungen nachgehen und das Pensum auch durch die berufsfreundliche Ausgestaltung des Stundenplans neben einer anderweitigen Tätigkeit bewältigen.
Insbesondere ist es sinnvoll, bereits parallel zum LL.M. die theoretischen Voraussetzungen für den Fachanwalt für Steuerrecht zu erwerben, was durch geschickte Fächerwahl ohne großen Mehraufwand möglich ist. Für Bewerbungsgespräche hat man dann bereits zwei Qualifikationen, die im Vergleich zu anderen Bewerbern interessanter machen.
So ist der LL.M. bzw. der Fachanwalt z.B. bei den Big Four der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie Deloitte, ein gern gesehener Titel und eine Möglichkeit, sein Talent im Steuerrecht unter Beweis zu stellen. Für mich persönlich hat sich bereits während des Studiums ein Kontakt zu Deloitte ergeben, der meinen weiteren Werdegang entscheidend beeinflusst hat.


Dipl. Ökonom Marcell Holländer, LL.M.

Ich bin Diplom Ökonom und habe Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum studiert. Während meines Studiums habe ich den Schwerpunkt „Recht der Wirtschaft“ belegt. Nach dem Studium konnte ich durch den LL.M.-Studiengang meine Kompetenzen weiter komplettieren. So konnte ich über die wirtschaftsrechtlichen Kenntnisse hinaus einen vertieften Einblick in das Steuerrecht erwerben.
Durch die zusätzliche praxisnahe Qualifikation fand ich sofort nach Abschluss des Weiterbildenden Studienganges eine Stelle in Berlin. Seitdem bin ich dort in der Unternehmens- und Personalberatung tätig.


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Sarah Schmal, LL.M.

Nach Ablegung der ersten und zweiten juristischen Staatsprüfung in Göttingen stand für mich fest, dass ich noch weitere Qualifikationen erwerben wollte. Mit dem Titel des „LL.M.“ sollte eine solche auch sichtbar nach außen dokumentiert werden. Das Steuerrecht hat mich schon immer fasziniert. Somit fiel meine Entscheidung schnell auf Bochum, nicht zuletzt wegen der zentralen Lage des Standorts Ruhrgebiet.
Durch das LL.M.-Studium wurde auch das Thema meiner Promotion beeinflusst. Zurzeit schreibe ich meine Dissertation am Lehrstuhl von Professor Dr. Huster im Bereich des Sozialrechts verknüpft mit dem Steuerrecht.


Dipl.-Oec. Tim Zieger, LL.B., LL.M.

Mein Erststudium habe ich an der Universität Osnabrück im Studienfach Wirtschaftsrecht mit dem Abschluss Wirtschaftsjurist LL.B. mit dem SS 2006 abgeschlossen. Bereits damals hatte ich den Entschluss gefasst, auch noch einen LL.M. Abschluss anzustreben. Zur Überbrückung der Wartezeit absolvierte ich ein 3-monatiges Praktikum am Düsseldorfer Standort der Kanzlei Clifford Chance (Bereich Corporate Finance – M&A). Mit Abschluss des Praktikums wurde mir überraschend eine Festanstellung in der Frankfurter Niederlassung der Kanzlei angeboten (Bereich Banking & Capital Markets). Um diese günstige Gelegenheit zu nutzen, nahm ich unter Aufschub des Vorhabens den LL.M. Abschluss zu erwerben, dieses Angebot an.
Nach etwa einem Jahr verließ ich die Kanzlei und wendete mich wieder meiner persönlichen Weiterbildung zu. So absolvierte ich zunächst an der Westminster-University in London und sodann an der Ruhr-Universität Bochum ein LL.M.-Programm. Während dieser Zeit war ich lediglich in geringem Umfang im Familienunternehmen juristisch unterstützend tätig. Von einem Studium neben einer Vollzeittätigkeit bei Clifford Chance wurde mir dort ausdrücklich abgeraten um nicht aufgrund der Doppelbelastung die Qualität von Arbeits- und Studienleistung zu gefährden.
Nach Abschluss des LL.M.-Programms an der Ruhr-Universität Bochum habe ich zahlreiche Stellenangebote erhalten, die ganz überwiegend von Kanzleien und Investmentbanken an mich gerichtet wurden. Rückblickend darf ich sagen, dass die Zusatzqualifikation LL.M. hier sicher entscheidend war. Sie ist mittlerweile dort, wo Juristen international tätig sind, stillschweigende Voraussetzung.
Letztlich habe ich mich aufgrund der bereits gesammelten positiven Erfahrungen für das Angebot meines vorigen Arbeitgebers entschieden. Seit September 2010 – also direkt nach Abschluss des Studienganges in Bochum – bin ich am Düsseldorfer Standort im Bereich Corporate Finance der Kanzlei Clifford Chance tätig.


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